Mord an Marwa, Interreligiöses Forum

Interreligiöses Forum Hamburg


Pressemitteilung vom 21.07.2009

Erklärung des Interreligiösen Forums Hamburg* zur Ermordung von Marwa El-Sherbini in Dresden

"Das Interreligiöse Forum Hamburg ist über die tödliche Messerattacke auf die ägyptische Muslimin Marwa El-Sherbini im Dresdner Landgericht sehr bestürzt und spricht der Familie des Opfers sein Mitglied und Mitgefühl aus.

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Bischöfin erweist Muslimen ihre Solidarität

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehen von SCHURA - Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V. besuchte die Bischöfin der evangelischen-lutherischen Kirche Nordelbiens, Frau Maria Jepsen, am 22. Juni die Centrum-Moschee in Hamburg-St.Georg. Dabei kam es zu einer Begegnung mit islamischen Theologen. Die Bischöfin sprach mit Abu Ahmed Jakobi (SCHURA-Vorstandsmitglied und Dialogbeauftragter), Ramazan Ucar (Imam der Centrum-Moschee), Mehdi Razvi (Imam und SCHURA-Ältestenratsmitglied), Samir Rajab (Imam Al-Nur-Moschee) und Hanefi Ener (Imam Said-i-Nursi-Moschee) über Erfahrungen im Zusammenwirken der Religionen und aktuelle Konflikte.

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Kurze Geschichte des interreligiösen Dialogs in Hamburg

Der Interreligiöse Dialog hat in Hamburg bereits eine längere Tradition. In der zweiten Hälfte der 70er Jahre initiierte Reinhard von Kirchbach, damals Probst in Schleswig-Holstein, ein internationales Projekt „Lebendiger Dialog“ mit handverlesenen Spitzenvertretern der Weltreligionen. Aus diesen Gesprächen gingen verschiedene Gesprächsinitiativen auch in der Stadt Hamburg hervor.

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Interreligiöser Dialog – Erfahrungen und Hoffnungen

Interreligiöser Dialog ist nützlich, um Vorurteile und Missverständnisse abzubauen, das friedliche Zusammenleben der Menschen zu gewährleisten und Ansätze für eine gerechtere Welt zu entwickeln.

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Grundsatzpapier des Arbeitsausschusses für interreligiösen Dialog

Präambel

In Hamburg leben Muslime aus fünf Kontinenten inmitten einer säkularisierten Gesellschaft, in der auch die Christen eine Minderheit darstellen. In dieser Gesellschaft werden heute, nicht zuletzt durch die Anwesenheit der Muslime, eine Reihe von Fragen aufgeworfen, zum Beispiel:

  • nach dem Stellenwert von Spiritualität in säkularisierten Gesellschaften,
  • nach dem angemessenen Umgang mit religiöser und kultureller Pluralität,
  • nach allgemeingültigen ethischen Werten und sozialer Gerechtigkeit.

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