Presseerklärung: Islamisches Opferfest - Flüchtlinge sind willkommen!

Morgen begehen Muslime in aller Welt das Opferfest. Es ist neben dem Ramadanfest der höchste islamische Festtag und wird traditionell über drei Tage gefeiert. Neben dem Festtagsgebet am Morgen des ersten Tages in den Moscheen sind es vor allem Tage der familiären Begegnung.

SCHURA Hamburg möchte das Opferfest zusammen mit den vielen in Hamburg angekommenen Flüchtlingen feiern. „Wir möchten den Menschen an diesem für uns wichtigen Tag eine Freude machen und ihnen so auch zeigen, dass sie sich hier in Hamburg heimisch und willkommen fühlen können. Dies ist Teil unserer Willkommenskultur" so SCHURA-Vorstandsmitglied und Flüchtlingsbeauftragter Rafiwu Salami.

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Iftar der Imame in der El Iman Moschee

Am 8. Juli fand in der arabischen Moschee El-Iman der traditionelle Imame-Iftar statt. Auch in diesem Jahr hatten sich Imame zahlreicher Mitgliedsgemeinden wieder zum gemeinsamen Fastenbrechen zusammen gefunden. Imam Zulhajrat Fejzulahi, von der Albanischen Moschee als für die Koordination der Imame zuständiges Vorstandsmitglied, begrüßte die Anwesenden und zog eine Bilanz der Arbeit des letzten Jahres: Aus dem Kreis der Imame waren für SCHURA wichtige Impulse ausgegangen, etwa durch den Qur´an-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche oder der Zusammenhalt der Imame als Vorbild für die muslimischen Community.

20 Jahre Massaker von Srebrenica: Wir gedenken der Opfer

Gedenkstein für die Opfer von Srebrenica | Konstantinos Michail

 

Anlässlich des 20. Jahrestages des Völkermords von Srebrenica gedenken wir heute an die Opfer des Genozids. Vor 20 Jahren am 11. Juli 1995 sind serbische Truppen in die bosnische Enklave Srebrenica eingefallen, die damals eine UN-Schutzzone war und haben ein Massaker an der dortigen Bevölkerung begangen. Trotz der UN-Blauhelmsoldaten ist es den serbischen Truppen gelungen über 8000 bosnische Muslime überwiegend Männer und Jungen systematisch in mitten von Europa zu ermorden.

Das Massaker von Srebrenica wurde vom Internationalen Strafgerichtshof sowie vom Internationalen Gerichtshof als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit Ende des Zweiten Weltkrieges klassifiziert. 

 

Wir gedenken der Opfer von Srebrenica mit unserem Bittgebet:

Möge aus Trauer Hoffnung werden,

Möge aus Rache Gerechtigkeit werden,

Möge die Träne der Mutter ein Gebet sein, dass sich Srebrenica niemandem und nirgendwo mehr wiederholt!

Erklärung der SCHURA-Hamburg zur Gewalt und Terror in Frankreich, Tunesien und Kuweit

Die Nachrichten aus Frankreich, Tunesien und Kuweit, mit mehr als 45 Toten, die uns im segenreichen Monat Ramadan erreichen, haben uns erschüttert. Während in Frankreich der ehemalige Chef des mutmaßlichen Täters getötet worden ist, sind in Tunesien viele Touristen und in Kuweit viele Menschen in einer überwiegend von schiitischen Muslimen besuchten Moschee getötet worden.  Zu dem Terroranschlag in der Moschee hat sich der sogenannte „Islamischer Staat“ bekannt.

Wir verurteilen und verabscheuen alle diese Taten und den Missbrauch sowie die Instrumentalisierung des Islam aufs Schärfste.

Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei den Opfern und ihren Angehörigen.

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