SCHURA-Imame treffen sich zum gemeinsamen Iftar

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Der traditionelle Iftar der Imame fand in diesem Jahr in der Bosnischen Moschee statt. Es hatten sich wiederum zahlreiche Imame, Gemeindevertreter und Vorstandsmitglieder der Mitgliedsgemeinden zu dieser alljährlichen Veranstaltung im Monat Ramadan eingefunden. Vor dem Fastenbrechen hielt Özlem Nas, SCHURA-Vorstandsmitglied und Bildungsbeauftragte einen Vortrag zum Thema „Aktuelle Bildungssituation muslimischer Schüler – Wie können Moscheevereine und Imame helfen?". Anhand des Bundesbildungsberichts stellte sie die weiterhin bestehenden ungleichen Bildungschancen und die Benachteiligung muslimischer Schülerinnen und Schüler dar. Als Gründe hierfür spielten neben Sprachdefiziten vor allem sozioökonomische Faktoren eine Rolle. Auch fehlten positive Rollenvorbilder, was von einzelnen Imamen in der anschließenden Diskussionen anhand praktischer Beispiele auch so bestätigt wurde. Einig waren sich alle bezüglich der großen Bedeutung dieses Themas. Deshalb sollen Maßnahmen ergriffen werden, damit dies künftig in den Moscheen einen breiteren Raum einnimmt.

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75 Jahre islamisches Gräberfeld Hamburg-Ohlsdorf

Am 16.05.1941 verstarb in Hamburg der iranische Kaufmann Abbasali Pyrchad und wurde nach islamischem Ritus auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt. Davon zeugt noch heute ein entsprechender Grabstein. Schon damals lebten Muslime in Hamburg, denn seit etwa 1925 hatten sich vermehrt muslimische Kaufleute, davon zahlreiche aus dem Iran, hier niedergelassen.

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Gegen Rechtsradikalismus und Islamfeindlichkeit: Muslime sind Teil einer demokratischen Zivilgesellschaft

Am 30. April fand die turnusmäßige Sitzung der Konferenz der Islamischen Landesverbände (KILV) in Koblenz statt. Gastgeber war diesmal SCHURA Rheinland-Pfalz. Ein Thema der Sitzung war das Anwachsen von Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland.

Sorge bereitet den islamischen Landesverbänden insbesondere rechte Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft, wie sie in der ansteigenden Zahl von Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und Moscheen zum Ausdruck kommt. Dies geschieht in einem gesellschaftlichen Klima zunehmender Islamfeindlichkeit durch Stigmatisierung von Muslimen in öffentlichen Debatten und im gesellschaftlichen Leben.

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Muslime als zivilgesellschaftliche Akteure

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Dies war das Motto der diesjährigen „Einheitskonferenz“ von SCHURA Hamburg und Islamischen Zentrum Hamburg, welche nun zum sechsten Mal stattfand und wieder viele Besucherinnen und Besucher in die „Blaue Moschee“ führte. Schließlich hatte dieses Thema angesichts der mit der Ankunft von Flüchtlingen verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen eine hohe Aktualität.

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