SCHURA Hauptversammlung: Vorstand bestätigt mit einigen neuen Gesichtern

Am 12. Oktober fand im Bibliothekssaal der Islamischen Akademie an der Schönen Aussicht die im zweijährigen Turnus erfolgende Hauptversammlung der SCHURA mit Vorstandswahl statt. Mit 48 stimmberechtigten Teilnehmern waren fast alle Mitgliedsvereine erschienen.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Überraschungen: Die drei Vorsitzenden Mustafa Yoldas, Daniel Abdin und Ayatollah Reza Ramezani wurden für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt, dabei Mustafa Yoldas mit dem besten Ergebnis von 46 gültigen Stimmen. Auch Kassenwart Sulejman Fejzulahi, Abu Ahmed Jakobi (Interreligiöser Dialog), Zulhejrat Fejzulahi (Innerislamische Angelegenheiten), Hasan Ramadan (Öffentlichkeitsarbeit), Norbert Müller (Rechtsangelegenheiten), Özlem Nas (Bildung), Rafiwu Salami (Flüchtlingsbeauftragter) und Hamza Gülbas gehören dem neuen Vorstand wieder an. Neu wurde eine Vorstandsposition für Mitgliederbetreuung geschaffen, auf die Fatih Yildiz gewählt wurde. Zu seinen Aufgaben wird es gehören, den Informationsfluss zwischen Vorstand und Mitgliedsgemeinden zu verbessern und vor allem schwächere Gemeinden bei der Verbesserung ihrer Struktur und Arbeitsweise anzuleiten und zu unterstützen. Neue Gesichter im Vorstand sind Mehdi Aroui (Muhajirin-Moschee), Masoud Bamba (Sabikun-Moschee) und Edin Dudo (Bosnische Moschee).

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Gemeinsamer Aufruf

Olympia und Integration – Das geht zusammen.

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Hamburg „will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein" – so steht es in der Präambel der Hamburgischen Verfassung. Hamburg hat sich als Ankunftsstadt immer durch eine besondere Willkommenskultur ausgezeichnet. Unsere Stadt war immer an Neuem interessiert und für Neues offen.

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Redebeitrag bei der Hamburger Kundgebung gegen den Terror

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Geschwister,

Ich spreche zu Ihnen im Namen der beiden islamischen Religionsgemeinschaften Schura und der DITIB. Zusammen repräsentieren wir 46 Moscheegemeinden in Hamburg.

Wir sind hier und heute zusammen gekommen, um der vielen Toten zu gedenken, die der teuflische Terror der Mörderbande des so genannten „Islamischen Staates" in Paris, Beirut, Ankara und anderen Orten in den letzten Tagen gekostet hat. Unsere Bittgebete widmen wir den Toten, unsere große Anteilnahme gilt ihren Angehörigen und den Verletzten.

Wir sind aber auch zusammen gekommen, um ein Zeichen zu setzen für Geschlossenheit, für Einheit, für Brüderlichkeit und für den Frieden in unserem Land, in Europa, in der Welt. Nichts brauchen wir derzeit so sehr wie den Frieden in der Welt. Denn ohne Frieden ist alles andere in Gefahr: unser Zusammenleben, unser Leben, unsere Lebensart, unsere Freiheit, unser Wohlstand.

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Opferfest in Hamburg: Flüchtlinge sind willkommen!

Für SCHURA Hamburg stand das diesjährige Opferfest ganz im Zeichen der Solidarität mit Flüchtlingen: „Flüchtlinge sind willkommen" war das Motto zahlreicher Aktivitäten während der Opferfesttage. Hierzu gehörte zunächst der traditionelle gemeinsame Opferfestempfang von SCHURA Hamburg und DITIB Nord, der diesmal in der DITIB-Aksa-Moschee stattfand.

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KILV-Sitzung in Hamburg

Die turnusmäßige Sitzung der Konferenz der Islamischen Landesverbände (KILV) fand diesmal in Hamburg statt und war zu Gast bei der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg. Vertreter der SCHURA-Verbände aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen, der Islamischen Föderation Berlin und der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg wurden durch KILV-Sprecher Mustafa Yoldas und dem Direktor der Akademie, Prof. Wolfram Weiße, begrüßt. Anschließend stellte Frau Prof. Katajun Amirpur, Inhaberin des Lehrstuhls für Islamische Theologie, das Hamburger Islam-Studium und insbesondere den Teilstudiengang Islamische Religion vor. Dieser richtet sich an Lehramtsstudierende für das Fach Religion. Inhaltlich ausgerichtet sind Studieninhalte auf den Religionsunterricht in Hamburg, der hier als „Religionsunterricht für alle" im gemeinsamen Klassenverband für alle Schüler mit Lehrkräften und den Inhalten der beteiligten Religionsgemeinschaften der evangelischen Christen, Juden, Aleviten und Muslime erteilt wird. Für muslimische Lehramtsstudierende ist daher der Islam Studienschwerpunkt, jedoch werden auch Inhalte der „Nachbarreligionen" vermittelt.

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