31 Hamburger Moschee-Gemeinden sind Mitglied bei SCHURA

Auf der SCHURA-Mitgliederversammlung am 18. April in der Albanischen Moschee wurden zwei weitere Hamburger Moschee-Gemeinden als neue Mitglieder aufgenommen: Die Kurdische Moschee (Kurdisch-Islamische Gemeinde Hamburg e.V. in der Brennerstr. 12) und die Steilshoop Moschee (Muslimische Gemeinschaft Steilshoop e.V. in der Gründgensstr. 26) hatten bisher keinem Verband angehört und die Mitgliedschaft bei SCHURA beantragt.

Weiterlesen: 31 Hamburger Moschee-Gemeinden sind Mitglied bei SCHURA

Satzung

S a t z u n g

 

§ 1 Name und Sitz

Die Vereinigung führt den Namen SCHURA - Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.  Sitz der Vereinigung ist Hamburg. Die Vereinigung ist im Vereinsregister eingetragen.



§ 2 Aufgaben und Ziele

Die Vereinigung ist ein Zusammenschluss in der Freien und Hansestadt Hamburg bestehender islamischer Gemeinden und Vereine als islamische Religionsgemeinschaft. Zweck der Vereinigung ist die Förderung der islamischen Religion. Dieser Zweck wird verwirklicht durch

  • Information der Mitglieder über alle für ihre Tätigkeit relevanten Angelegenheiten
  • Förderung der Zusammenarbeit unter den Muslimen in Hamburg
  • Förderung der Einrichtung von Moscheen und anderer Stätten der Religionsausübung
  • Einstellung von Imamen und Lehrkräften sowie deren Aus- und Weiterbildung
  • Festlegung der Monate, insbesondere des Fastenmonats Ramadan, und der islamischen Festtage nach dem islamischen Mondkalender unter Beachtung der Prinzipien der globalen und lokalen Sichtung des Hilal für die Mitgliedsgemeinden; Erstellung eines Ramadankalenders.
  • Beteiligung an einer Unterweisung in der islamischen Religion im Rahmen des Religions-unterrichts an öffentlichen Schulen gemäß Art. 7 Abs. 3 GG.
  • Förderung und Unterstützung der islamischen Seelsorge in Justizvollzugsanstalten und Krankenhäusern
  • Durchführung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu allen islamischen und allgemein gesellschaftspolitischen Themen zum Zwecke der Weiterbildung und Information
  • Information der nichtislamischen Öffentlichkeit über den Islam und die Muslime
  • Ergreifen von Initiativen zur Förderung des islamischen Lebens in Hamburg und Verbes-serung der religiösen und sozialen Lage der Muslime
  • Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Gleichstellung des Islams in der Gesellschaft und Verhinderung von Diskriminierung der Muslime
  • Vertretung islamischer Interessen in der Öffentlichkeit, insbesondere auch gegenüber Behörden, Parteien, Verbänden, Presse usw. sowie diesen gegenüber Ansprechpartner zu sein für alle Angelegenheiten der Muslime in Hamburg
  • Abgabe von Stellungnahmen zu allen das Leben und die Tätigkeit der Muslime in Hamburg betreffenden Angelegenheiten
  • Mitwirkung in Gremien, Ausschüssen usw. zum Zwecke der Interessenvertretung der Muslime in Hamburg
  • Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen

Die Vereinigung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



§ 3 Allgemeine Grundsätze

  1. Die Tätigkeit basiert in jeder Beziehung auf den Glaubensgrundlagen des Islam. Dies sind der Glaube an Allah und seine Einzigkeit und Einheit (Tauhid), an den Qur´an als letztes offenbartes Wort Allahs und die Offenbarungsschriften davor, an das Prophetentum Mohammeds (s.a.s.) als letztem der Propheten und Gesandten, nach dem keiner mehr kommen wird, und die Propheten und Gesandten vor ihm, an die Engel Allahs und das Jenseits sowie ferner an den qur´anischen Begriff Qadar (welcher von den einzelnen Theologieschulen unterschiedlich ausgelegt wird, auf jeden Fall jedoch die Willensfreiheit des Menschen zur Entscheidung zwischen Gut und Böse beinhaltet); zu den Glaubensgrundlagen gehören weiter die Pflichten zum Gebet (Salat), zum Fasten im Monat Ramadan (Siyam), zur Pilgerfahrt (Hadsch) und zur Sozialabgabe (Zakat). Tätigkeiten, Stellungnahmen usw., die in irgendeiner Weise dagegen verstoßen, sind unzulässig.

  2. Die Tätigkeit basiert ferner auf demokratisch-rechtsstaatlichen Prinzipien. Insbesondere wird jede Form der Gewaltanwendung als Mittel der religiösen oder politischen Auseinandersetzung abgelehnt.



§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied können alle in Hamburg bestehenden islamischen Gemeinschaften werden,

    - die als „eingetragener Verein“ im Vereinsregister des Amtsgerichts registriert sind

    und

    - von denen die vorstehend in § 3 Abs. 1 und 2 genannten Grundsätze verbindlich anerkannt werden

  2. Tatsächlich bestehende Gemeinschaften, die aber kein „eingetragener Verein“ sind, können auf Antrag als beratende Mitglieder an den Versammlungen teilnehmen, ohne jedoch Stimmrecht zu haben.

  3. Der Antrag auf Mitgliedschaft muß mit Referenz von mindestens drei Mitgliedsvereinen auf der Mitgliederversammlung gestellt werden. Der Antragsteller muß die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft gem. Abs. 1 nachweisen bzw. erklären. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

  4. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung, durch Ausschluß oder durch Verlust der Rechtsfähigkeit des Vereins.

  5. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es durch Erklärungen oder Handlungen gegen diese Satzung und insbesondere gegen die Grundsätze gem. § 3 oder sonst in irgendeiner Weise grob gegen islamische Grundsätze verstößt. Über den Ausschluss ent-scheidet die Mitgliederversammlung mit ¾-Mehrheit.



§ 5 Organe

Organe der Vereinigung sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.



§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Halbjahr stattfinden. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von einer Woche mittels einfachem Brief unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Zusätzlich sind auf Beschluss des Vorstandes außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen, wenn dies sachlich als erforderlich angesehen wird oder mindestens ¼ der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe verlangen.
  2. Auf der Mitgliederversammlung ist jeder Mitgliedsverein durch einen stimmberechtigten Delegierten vertreten. Weitere Vertreter können anwesend sein, sind jedoch nicht stimmberechtigt.
  3. Jeder Mitgliedsverein hat eine Vertretungsstimme. Stimmrechtsvollmachten eines Mitgliedsvereins auf andere Mitgliedsvereine bzw. deren Delegierte sind unzulässig.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder vertreten sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, kann mit einer Frist von einer Woche eine weitere Versammlung einberufen werden, die dann auf jeden Fall beschlussfähig ist.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, es sei denn, diese Satzung schreibt eine andere Mehrheit vor. Für Satzungsänderungen ist auf jeden Fall eine ¾-Mehrheit erforderlich. Es wird jedoch angestrebt, Beschlüsse möglichst im Konsens aller Beteiligten zu fassen.
  6. Die Mitgliederversammlung wählt jeweils zu Beginn einen Versammlungsleiter und einen Protokollführer. Der Protokollführer hat über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ein Protokoll zu erstellen, das von ihm und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
  7. Über Anträge zur Tagesordnung kann nur abgestimmt werden, wenn sie in der Einladung aufgeführt sind.
  8. Von den Mitgliedern sind Beiträge zu entrichten, über deren Höhe und Fälligkeit die Mit-gliederversammlung entscheidet.
  9. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Wahl des Vorstandes
    • Beratung und Beschlussfassung der Anträge
    • Beschlüsse über Satzungsänderung und Auflösung
    • Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und Entlastung des Vorstandes



§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus 12 Personen, und zwar 3 Vorsitzende, 1 Kassenwart und 8 Bei-sitzer. Den Beisitzern wird von der Mitgliederversammlung die Leitung eines Arbeitsaus-schusses oder ein besonderer Aufgabenbereich zugewiesen. Einer der Vorsitzenden erhält die Funktion eines leitenden Vorsitzenden.
  2. Vertretungsberechtigter Vorstand gem. § 26 BGB sind die drei Vorsitzenden. Jeder von ihnen ist jeweils allein vertretungsberechtigt.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er amtiert jedoch auch nach Ablauf der Zeit weiter, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet im Laufe der Amtsdauer ein Vorstandsmitglied aus, findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt. Gewählt werden kann jede Person, die Muslim ist, von einem der Mitgliedsvereine hierfür vorgeschlagen wird und sich auch persönlich zur Einhaltung dieser Satzung, insbesondere der Grundsätze gem. § 3, verpflichtet.
  4. Die Abwahl eines Mitgliedes des Vorstandes ist durch die Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit möglich.
  5. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
    • Vertretung der Vereinigung nach Außen, gegenüber Behörden, Parteien und anderen Institutionen sowie allgemein in der Öffentlichkeit

    • Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

    • Abgabe von Stellungnahmen im Namen der Vereinigung zu allen Themen, soweit sie im Rahmen der hier festgelegten satzungsmäßigen Aufgaben liegen

    • Ansprechpartner nach Außen zu sein für die Vereinigung

  6. Der Vorstand kann einen hauptamtlichen Geschäftsführer ernennen.

  7. Die Sitzungen finden regelmäßig  mindestens einmal im Monat statt. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt.



§ 8 Arbeitsausschüsse

Es sollen folgende sachbezogene Arbeitsausschüsse gebildet werden:

  1. Innerislamischer Dialog. Aufgaben:
    •    Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen für Mitglieder
    •    Info- und Kontaktbörse (kompetente Gesprächspartner stehen zur Verfügung für Rechtsfragen, schulische und berufliche Belange usw.)
    •    Zusammenarbeit mit anderen islamischen Verbänden bundesweit

  2. Interreligiöser Dialog. Aufgaben:
    •    Austausch mit anderen Religionsgemeinschaften (Gesprächsgruppen, Besuche, Vor-träge usw.)

  3. Öffentlichkeitsarbeit. Aufgaben:
    •    Darstellung der Vereinigung nach Außen, gegenüber Medien usw.
    •    Herausgabe regelmäßiger Publikationen
    •    Planung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen usw.
    •    Sammeln und Auswerten von Nachrichten in Bezug auf den Islam
  4. Frauen
  5. Jugendliche

Alle Mitgliedsvereine haben die Pflicht, nach ihren Möglichkeiten in allen Arbeitsausschüssen mitzuarbeiten. Die Mitglieder der Arbeitsausschüsse werden durch die Mitgliederversammlung gewählt.



§ 9 Islamische Rechtsgutachten

Auf Beschluss des Vorstandes können zur Begutachtung aktueller ortsbezogener Probleme im Bereich der Mitgliedsvereine islamische Rechtsgutachten erstellt werden. Die Erstellung erfolgt durch ein unter der Leitung des Beisitzers im Vorstand und Vorsitzenden des Arbeitsausschusses für innerislamischen Dialog einzuberufendes Gremium von Imamen und anderen Rechtsgelehrten, welches für die Mitgliedsvereine und die in ihnen vertretenen Rechtsschulen und Richtungen repräsentativ ist. Rechtsgutachten sollen im Konsens dieser Gelehrten erstellt werden. Ein so erstelltes Gutachten ist der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Wird es von der Mitgliederversammlung angenommen, so erhält das Gutachten dadurch Verbindlichkeit für die Mitglieder.



§ 10 Ältestenrat

Der Vorstand beruft einen Ältestenrat aus älteren verdienten und allgemein anerkannten Muslimen Hamburgs ein. Der Ältestenrat berät den Vorstand bei der Entwicklung der SCHURA sowie in fallweise vom Vorstand vorgebrachten Angelegenheiten. Der Ältestenrat tritt mindestens einmal jährlich zusammen.



§ 11 Gemeinderegister

Zum Nachweis der Zugehörigkeit zu dieser Religionsgemeinschaft führt SCHURA ein Register. In dieses Register kann jeder volljährige Muslim, der sich als Religionsgemeinschaft SCHURA bzw. einer der Mitgliedsgemeinden zurechnet, eingetragen werden. Die Eintragung bedarf die Zustimmung des Einzutragenden. Dieser kann danach jederzeit seine Löschung aus dem Register beantragen. Näheres regelt eine Registerordnung.



§ 12 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder dem Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an einen anderen islamischen Verein, welcher es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder religiöse Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 4.7.1999, vollständig neu gefasst durch Be-schluss der Mitgliederversammlung vom 18.4.2010 und ergänzt durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 25.09.2011.

 

Informationsveranstaltung, 23.09.2009

„Muslime vor der Wahl“

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahlen am 27.09.2009 laden wir Sie hiermit herzlich zu unserer Informationsveranstaltung am

Mittwoch, den 23.09.2009 um 18:30 Uhr im
Islamisch-Albanischen Kulturzentrum e.V.
Kleiner Pulverteich 17-21, 20099 Hamburg

Weiterlesen: Informationsveranstaltung, 23.09.2009

Bischöfin erweist Muslimen ihre Solidarität

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehen von SCHURA - Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V. besuchte die Bischöfin der evangelischen-lutherischen Kirche Nordelbiens, Frau Maria Jepsen, am 22. Juni die Centrum-Moschee in Hamburg-St.Georg. Dabei kam es zu einer Begegnung mit islamischen Theologen. Die Bischöfin sprach mit Abu Ahmed Jakobi (SCHURA-Vorstandsmitglied und Dialogbeauftragter), Ramazan Ucar (Imam der Centrum-Moschee), Mehdi Razvi (Imam und SCHURA-Ältestenratsmitglied), Samir Rajab (Imam Al-Nur-Moschee) und Hanefi Ener (Imam Said-i-Nursi-Moschee) über Erfahrungen im Zusammenwirken der Religionen und aktuelle Konflikte.

Jepsen in CentrumsmoscheeSCHURA Hamburg wurde im Juli 1999 als Zusammenschluss unterschiedlicher Moscheegemeinden und islamischer Vereine in der Hansestadt und damit erster islamischer Landesverband dieser Art gegründet. In den 10 Jahren des Bestehens hat sich die innere Struktur des Verbandes zu einer Religionsgemeinschaft der Muslime Hamburgs fortentwickelt und war Vorbild für die Gründung von SCHURA-Verbänden auch in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen. In Mecklenburg-Vorpommern wird die Gründung eines solchen Landesverbandes vorbereitet.

Ein Schwerpunkt der SCHURA-Arbeit war immer der Dialog zu den anderen Religionen. Dies wurde von Bischöfin Jepsen ausdrücklich gewürdigt: Hamburg sei so etwas wie die "Hauptstadt des Dialoges" in Deutschland. Man müsse aber einiges dafür tun, damit dies auch so bleibe.

Mit ihrem Besuch wollte Frau Jepsen den Muslimen angesichts des brutalen Mordes an Marwa el-Sherbini in Dresden ausdrücklich ihre Solidarität erweisen. In seiner Begrüßungsansprache hatte Abu Ahmed Jakobi die Besorgnisse in der muslimischen Gemeinschaft über die wachsende und bis in die Mitte der deutschen Gesellschaft vorgedrungene Islamfeindlichkeit zum Ausdruck gebracht. Er dankte der Bischöfin für ihren Besuch als Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Frau Jepsen appellierte an alle, es nicht zu Verhärtungen kommen zu lassen. Spannungen müssten abgebaut und weiter Wege des Miteinanders gesucht werden.
Jepsen in Centrumsmoschee 2
Untersützung durch die Bischöfin erfuhr auch der Bau einer repräsentativen Moschee in zentraler Lage der Hansestadt. Hintergrund ist, dass die mit größte Moscheegemeinde in der Stadt, die Al-Nur-Moschee, schon seit Jahren nach einer Alternative zu ihren völlig unzureichenden Räumen in einer ehemaligen Tiefgarage St. Georgs sucht. Nun beabsichtigt der Moscheeverein die Fusion mit einer anderen arabischen Gemeinde (Muhajirin-Moschee), um gemeinsam einen Neubau realisieren zu können. Auch die Stadt hat schon eine positive Haltung signalisiert und unterstützt bei der Findung eines geeigneten Grundstückes.

Islam in Deutschland

Islamische Strukturen in Deutschland 

Nachfolgend sollen die islamischen Strukturen in Kürze und in ihren wesentlichen Elementen dargestellt werden. Dabei ist zunächst etwas zur Geschichte des Islams in Deutschland zu sagen, welche wesentlich durch die Migrationsgeschichte bestimmt ist.

      1. Geschichte des Islam in Deutschland
 
 1.1.  Die Anfänge: Geschäftsleute und Studenten
 
Schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts kamen Gruppen von Studenten und Geschäftsleuten aus der arabischen Welt, der Türkei, dem Iran und Indien nach Deutschland und entfalteten hier ein religiöses Leben. In dieser Zeit wurde in Berlin-Wilmersdorf die erste Moschee Deutschlands errichtet. Diese ersten Ansätze eines islamischen Gemeindelebens in Deutschland endeten jedoch durch die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft und des zweiten Weltkrieges.

Bald nach dem Krieg kamen jedoch wieder Geschäftsleute und immer zahlreichere Studenten aus der islamischen Welt nach Deutschland und begründeten das Gemeindeleben neu. Die so vor allem in den Universitätsstädten entstandenen Gruppen entfalteten zahlreiche Aktivitäten und die in den sechziger erfolgten Moscheebauten der Islamischen Zentren in Hamburg, München und Aachen (ersteres durch iranische Kaufleute, letztere durch arabische Studenten und Geschäftsleute) sind heute die sichtbarsten Zeichen dieser Epoche.


 1.2.  Das prägende Element: Die Gastarbeiter
 

Jedoch wurden die Muslime in jener Zeit aufgrund ihrer geringen Zahl und ihres meist begrenzten Aufenthaltes gesamtgesellschaftlich kaum wahrgenommen. Dies änderte sich, als 1962 als Folge des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei die Arbeitsmigration von Muslimen nach Deutschland begann. Es kamen muslimische Gastarbeiter aus der Türkei und später auch aus dem ehemaligen Jugoslawien sowie aus Tunesien und Marokko. Diese Menschen sollten von nun den Islam in Deutschland und seine Strukturen prägen.

Wie man anfangs allgemein von einer vorübergehenden Anwesenheit dieser Gastarbeiter ausging, hatte auch ihr religiöses Leben nur einen provisorischen Charakter. Dies erschöpfte sich meist darin, in den Wohnheimen Gebetsmöglichkeiten zu schaffen.

Einen Einschnitt brachte das Jahr 1973 mit dem von der Bundesregierung verfügten Anwerbestopp für Gastarbeiter. Da ein kurzfristiges Hin- und Herwechseln aus den Herkunftsländern nun nicht mehr möglich war, führte es bei den in Deutschland verbliebenen „Gastarbeitern“ zu einer Verfestigung ihres Aufenthaltes. Folge davon war, dass vielfach die Familien nachgeholt wurden. Dies führte nach und nach zur Etablierung eines vollen religiösen Gemeinschaftslebens: Vereine wurden gegründet, die Moscheen einrichteten. Neben der Abhaltung der Gebete und allgemeiner Versammlungen dienten diese vor allem der religiösen Unterweisung der hier aufwachsenden Kinder und Jugendlichen.

 
 1.3.  Weitere Migrantengruppen kommen hinzu: Der Islam wird vielfältiger

 

Ab den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts veränderten sich die islamischen Gemeinschaften in Deutschland erneut: Nun kamen viele Flüchtlinge aufgrund von Kriegen und Bürgerkriegen in ihren Herkunftsländern: Afghanen, Libanesen und Palästinenser, Bosnier und Albaner, afrikanische Muslime aus verschiedenen Ländern dieses Kontinents. Immer mehr wurde der Islam in Deutschland zu einem Abbild der islamischen Weltgemeinschaft mit all den existierenden ethnischen und religiösen Strömungen, jedoch mit einem starken türkischen Schwerpunkt.

Vor Ort führte dies in den neunziger Jahren zu einer Ausdifferenzierung der Moscheegemeinden: Hatten bisher meist alle Gruppen gemeinsam in der größten Moschee des jeweiligen Ortes gebetet, entstand nun bald bei jeder ethnischen Gruppe, sobald sie hierfür groß genug geworden war, das Bedürfnis nach Gründung einer eigenen Moscheegemeinde. So entstanden besonders in Großstädten neben den bestehenden türkischen auch arabische, albanische, afghanische, kurdische, afrikanische etc. Gemeinden. Dies hat seine Ursache natürlich auch darin, dass die Moschee nicht nur Ort religiöser Handlungen, sondern immer auch soziales Zentrum ist.

 
     2. Organisationsstruktur
 
 2.1.  Migrationsorientierte Verbände
 
Nachdem sich in den siebziger Jahren immer mehr örtliche Moscheevereine gründeten, schlossen sich diese bald zu unterschiedlichen bundes- oder auch europaweit agierenden Verbänden zusammen. Gemeinsames Charakteristikum dieser Verbände war ihre Doppelfunktion, nämlich sowohl das religiöse Leben in Deutschland als auch eine Verbindung zu den jeweiligen Herkunftsländern zu gewährleisten. Besonders anfangs lag ihr Schwerpunkt dabei eindeutig auf letzterem Aspekt. Deshalb haben diese Organisationen auch alle eine Verbindung entweder zum dortigen Staat oder einer dortigen, bisweilen in Opposition stehenden, religiösen Organisation.
 
 2.1.1.      Türkische Verbände 2.1.1.1. DITIB
 
Die zahlenmäßig größte Organisation ist die 1984 gegründete Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB). Bei diesem Verband ist die Herkunftslandanbindung am größten und letztlich so bestimmend, dass es sich mehr um einen staatlich verwalteten als einen selbstorganisierten Islam handelt. Die Imame sind türkische Beamte und bis vor kurzem wurde der Verband unmittelbar durch die Religionsattachés der türkischen Konsulate geführt. Zur Zeit findet zwar eine Umorganisation durch Schaffung von Landesverbänden mit „zivilen“ Vorständen statt, jedoch scheinen auch hier satzungsmäßigen Wahlverfahren so konstruiert zu sein, dass letztlich weiterhin der türkische Staat Einfluss und Kontrolle behält.
 
 2.1.1.2. IGMG
 
Einen besonderen politisch-religiösen Doppelcharakter weist die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V. auf, deren Vorläuferorganisationen bereits in den 1970er entstanden waren: Einerseits sah man sich als eine religiöse Organisation von Muslimen in Europa, andererseits der islamisch orientierten Parteibewegung von Necmettin Erbakan in der Türkei zugehörig. Dies führte in der Organisationsgeschichte immer wieder zu Auseinandersetzungen und auch Neuausrichtungen und die Veränderungen der letzten Jahre zeigen sich hier am deutlichsten: Zum einen lässt die Türkeibindung der türkischstämmigen Muslime immer mehr nach. Zum anderen wird der organisatorische Bezugspunkt in der Türkei immer bedeutungsloser aufgrund Gründung der AKP bei gleichzeitiger immer weiterer politischer Marginalisierung von Erbakans Saadet-Partei. Dadurch befinden sich viele IGMG-Gliederungen in einem Prozess der Neuorientierung bei immer weniger Bezug zur ursprünglichen „Milli Görüs“.
 
2.1.1.3. VIKZ
 
Der 1973 gegründete Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. geht auf die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in der Türkei entstandenen Qur´an-Kurs-Bewegung des islamischen Gelehrten Süleyman Hilmi Tunahan zurück. Hintergrund war die zeitweise Abschaffung des staatlichen Religionsunterrichts durch Atatürk, weshalb islamischer Unterricht nun privat und – bis in die fünfziger Jahre – auch illegal organisiert wurde. Die heute legal arbeitende Organisation in der Türkei betreibt dort eine Vielzahl von islamischen Lehreinrichtungen. Gleichzeitig war Tunahan ein Scheich (sufischer Lehrmeister) der dem mystischen Islam zugehörigen Nakschibendi-Gemeinschaft. Dies verleiht dem VIKZ auch einen Doppelcharakter, nämlich einerseits Betreiber von Moscheen und islamischen Bildungseinrichtungen zu sein, andererseits intern Strukturen einer mystischen Gemeinschaft aufzuweisen. Letzteres führt zu einer extrem zentralistischen Ausrichtung des VIKZ auf die Führung der Gemeinschaft in der Türkei, wodurch sich eine Integration des VIKZ in hiesige Strukturen immer als schwierig erwiesen hat.

 

 2.2.  Andere Verbände

Die Muslime türkischer Herkunft sind nicht nur die größte Gruppe in Deutschland, sie stellen auch die mit Abstand am besten organisierte dar. Von den anderen ethnischen Gruppen weisen allenfalls die Bosnier mit der Vereinigung Islamischer Gemeinden der Bosniaken in Deutschland e.V. (VIGB) eine ähnlich strukturierte Organisation auf. Diese entstand während des Krieges in Ex-Jugoslawien aus dem früheren Verband der Muslime Jugoslawiens und ist dem Büro des Muftis von Sarajevo verbunden. Ebenfalls aus dem Verband der Muslime Jugoslawiens ist in dieser Zeit der Verband der albanisch-islamischen Gemeinden hervorgegangen, der aber über weniger feste Strukturen verfügt und vor allem über keine direkte Anbindung in einem Herkunftsland, da die Herkunftsgebiete albanischer Muslime heute in drei unterschiedlichen Ländern liegen (Kosovo, Mazedonien, Albanien).

Eine zahlenmäßig insgesamt große Gruppe mit aber eher schwachen Organisationsstrukturen stellen die Muslime arabischer Herkunft dar, was eben auch damit zusammenhängt, dass diese in Deutschland aus ganz unterschiedlichen arabischen Ländern stammen (wobei es gewisse Migrationsschwerpunkte wie der Marokkaner im Rhein-Main-Gebiet und der Libanesen und Palästinenser in Berlin und Norddeutschland gibt). Einzig bundesweit bedeutende Organisation arabischer Muslime ist die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), wobei deren Vorläuferorganisation noch auf die 1960 gegründete Moscheebau-Kommission des Islamischen Zentrums München zurück geht. Die IGD weist jedoch mehr Einzelmitglieder aus als fest angebundene Moscheegemeinden und hat so eher einen Netzwerkcharakter. 

Die meisten arabischen Gemeinden sind nicht organisiert. Dies trifft auch auf die Gemeinden kleiner ethnischer Gruppen wie der Afghanen, Pakistanis, Afrikaner u.a. zu.

Strukturelle Besonderheiten weisen auch die schiitischen Gemeinden auf. Diese haben erst kürzlich mit der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland einen gemeinsamen Verband gegründet. Schiiten in Deutschland weisen unterschiedliche Herkunftsgruppen auf (Araber, Türken, Iraner sowie kleinere Gruppen Afghanen und Pakistanis). Hinzu kommt, dass nach schiitischer der theologisch nicht gebildete Gläubige in theologischen Fragen einem zur Abgabe von Rechtsgutachten qualifizierten Gelehrten (Ayatollah) folgen soll. Da in der schiitischen Welt heute die bedeutendsten dieser Gelehrten die Ayatollah Khamenei (Iran), Sistani (Irak) und Fadlallah (Libanon) sind, hat es zur Folge, dass jede örtliche schiitische Moscheegemeinde auf einen dieser Gelehrten ausgerichtet ist. 2.3.  Bundesweite Zusammenschlüsse Einige der vorgenannten Verbände haben bundesweite Räte gebildet: Die IGMG ist Mitglied des Islamrates, während IGD, VIGB, Albaner u.a. zum Zentralrat der Muslime gehören. Islamrat, Zentralrat, VIKZ und DITIB bilden den Koordinierungsrat der Muslime (KRM). 

 

      3. Veränderungen in den islamischen Strukturen

3.1.  Von der „Ausländerreligion“ zum Islam in Deutschland

Erst ab Mitte der neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts setzte sich gesamtgesellschaftlich langsam das Bewusstsein durch, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und die Migranten hier dauerhaft verbleiben werden. Diese waren bislang immer als Ausländer gesehen worden und nicht als Teil der Gesellschaft. Damit wurde auch erst jetzt die dauerhafte Existenz eines Islams in Deutschland als nach den beiden christlichen Kirchen drittgrößte Religion vollauf wahrgenommen.

Korrespondierend dazu begriffen nun auch erst viele Muslime – inzwischen in zweiter und dritter Generation nach der Gastarbeiter-Einwanderung – ihre hiesige Existenz als dauerhaft. Diese zunehmende Hinwendung nach Deutschland – auch deutlich in der steigenden Zahl von Einbürgerungen - bewirkte Veränderungen im Charakter des Gemeindelebens. Vielerorts wurde provisorische „Hinterhof-Moscheen“ durch zu Eigentum erworbene Gebäude ersetzt. Vor allem wurden nun von Staat und Gesellschaft Rechte eingefordert, welche die deutsche Rechtsordnung Religionsgemeinschaften zuerkennt und deren Gewährleistung für die dauerhafte gesellschaftliche Existenz eines islamischen religiösen Lebens als erforderlich erachtet wurde: Die Versorgung mit nach religiösen Regeln geschlachtetem Fleisch, islamischer Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach an öffentlichen Schulen, die universitäre Ausbildung von islamischen Religionslehrern und das Bestattungswesen sowie schließlich die institutionellen Rechte islamischer religiöser Vereinigungen. 
 
 3.2.  Religionsgemeinschaften auf Landesebene
 
Das veränderte Bewusstsein, die neuen Anforderungen und eine nachlassende Bindung an die Herkunftsländer bewirkten bei vielen Muslimen den Wunsch nach neuen Strukturen. Die herkunftslandbezogenen Verbände erwiesen vor allem aufgrund ihrer jeweiligen Beschränkung auf bestimmte ethnische Gruppen als immer weniger geeignet, als eine repräsentative und anerkennungswürdige Interessenvertretung der Muslime in der deutschen Gesellschaft zu wirken. Neue Strukturen gingen jetzt von der Ebene einzelner Bundesländer aus. Hier erwies es sich als eher möglich, die teilweise doch recht unterschiedlichen – die Unterschiede ergeben sich nicht nur aus der ethnisch-sprachlichen Herkunft, sondern auch aus der Existenzdauer in Deutschland, sozialer Zusammensetzung, innerer Struktur, finanzieller Ausstattung u.a. – Moscheegemeinden an einen Tisch zu bringen. Im übrigen bringt es die föderale Staatsordnung in Deutschland mit sich, dass die meisten Fragen vom Religionsunterricht bis zum Bestattungswesen auf Länderebene zu regeln sind. 

Als erste Vereinigung auf Landesebene entstand 1997 die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen e.V. (IRH). 1999 wurde in Hamburg SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V. gegründet. 2002 folgte SCHURA  Landesverband der Muslime in Niedersachsen e.V. sowie 2006 SCHURA Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V. und SCHURA Islamische Religionsgemeinschaft Bremen e.V. Charakteristisch für diese Landesverbände ist es, sämtliche in den jeweiligen Bundesländern bestehenden Moscheegemeinden unterschiedlicher Herkunft (Türken, Araber, Bosnier, Albaner, Iraner, Kurden, Pakistanis, Afrikaner u.a.) sowie Sunniten und Schiiten zu umfassen (ausgenommen sind in der Regel DITIB und VIKZ, wobei es aber auch Doppelmitgliedschaften einzelner Vereine gibt).

Damit haben sich in einzelnen Bundesländern islamische Religionsgemeinschaften gebildet, die als solche Staat und Gesellschaft gegenüber auftreten. Die vorstehend unter 2.1. genannten Organisationen sind hier, soweit ihre örtlichen Vereine Mitglieder sind, in der Bedeutung zurück getreten. 

 

    4. Gemeinschaften am Rande des Islam: Aleviten und Ahmadiyya

 Die Aleviten sind eine heterodoxe Glaubensgemeinschaft aus der Türkei. Die Glaubensinhalte und religiöse Praxis weisen sowohl schiitisch-mystische Elemente des Islam als auch naturreligiöse des vorislamisch-türkischen Schamanismus auf. Schriftlich fixierte Glaubensüberlieferungen existieren nicht. Historisch war der Alevitismus in die Struktur der anatolischen Dorfgemeinschaften seiner Verbreitungsgebiete eingebunden. 

Deshalb besteht heute unter alevitischen Migranten große Verunsicherung über die eigentliche Identität ihrer Gemeinschaft. Einige sehen den Alevitismus als Teil des Islam, andere als eigenständige Religionsgemeinschaft, manche sogar mehr als kulturelle denn als religiöse Gemeinschaft. Auch die alevitischen Verbände ergeben kein klares Bild.

Die Ahmadiyya ist eine Ende des 19. Jahrhunderts in Indien von Mirza Ghulam Ahmad mit dem Anspruch einer islamischen Erneuerung gegründete Gemeinschaft. Dabei nahm Mirza Ghulam Ahmad die Eigenschaft eines Propheten für sich in Anspruch, was im strikten Gegensatz zur islamischen Glaubenslehre steht, wonach der Prophet Muhammad (s.a.s.) der letzte der Propheten ist. Deshalb wird die Ahmadiyya-Gemeinschaft nicht als islamisch angesehen. Die Ahmadis dagegen betrachten sich als einzig wahre Muslime und andere Muslime dagegen als Ungläubige, mit denen soziale Kontakte von Eheschließungen, gemeinsame Gebete bis zur Teilnahme am Totengebet untersagt sind.

Impressum

Im Namen des deutschen Pressegesetzes ist Herr Mustafa Yoldas für Webpräsenz der Schura Hamburg e.V. verantwortlich.

Sitz der SCHURA e.V.

Böckmannstrasse 18 - 1. Stock
20099 Hamburg

Tel: 040/ 32 00 4664
Fax: 040/ 32 00 4691

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.schurahamburg.de

* Für etwaige Fehler übernimmt die Schura keinerlei Haftung.

Zusätzliche Informationen