Koordinierungsstelle Prävention und Lotsenberatung für die SCHURA Hamburg Informationsveranstaltung für Imame zum Thema „Islamfeindlichkeit"

Am 22.11.2017 fand eine Informationsveranstaltung für Imame der SCHURA-Gemeinden zum Thema „Islamfeindlichkeit" in der islamischen Gemeinde Hamburg- Centrum Moschee, statt.

Zwölf Imame aus u.a. dem islamisch-albanischen Kulturzentrum Hamburg e.V., dem Said-I Nursi islamischen Bildungszentrum Wilhelmsburg e.V., der islamischen Gemeinde Hamburg-Centrum Moschee, dem anatolischen Zentrum für islamische Kultur und Forschung e.V., der islamischen Gemeinde Harburg e.V., der islamischen Gemeinde Neuenfelde e.V. sowie der Verein Baitunnisa e.V. nahmen an der Veranstaltung teil.

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SCHURA wählt Vorstand und strukturiert Vorstandsarbeit neu

Am 19.11. fand die SCHURA-Mitgliederversammlung in der Bosnischen Moschee statt. Im Mittelpunkt standen diesmal einige Satzungsänderungen zur Neustrukturierung der Vorstandsarbeit sowie die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes. Zunächst wurde aber die Abu-Hanifa-Moschee (Islamisch-Afghanisches Zentrum Abu Hanifa e.V.) als neues Mitglied aufgenommen. SCHURA gehören damit 55 Mitglieder an bestehend aus 37 Moscheegemeinden und 18 sonstigen islamischen Vereinen.

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SCHURA Aufruf zur Bundestagswahl: Muslime stimmen für Demokratie und Pluralismus!

SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg hat alle wahlberechtigten Muslime dazu aufgerufen, am kommenden Sonntag zur Wahl zu gehen. „Wer als Muslim Bürger dieses Landes ist, sollte auf jeden Fall von seinem demokratischen Recht Gebrauch machen und seine Interessen auch an der Wahlurne zur Geltung bringen" erklärte SCHURA-Vorsitzender Mustafa Yoldaş. Wer nicht wählen ginge, würde damit im Endeffekt rechtspopulistische und islamfeindliche Parteien wie die AfD stärken. Die AfD trete im Wahlkampf immer wieder mit Hetze gegen Muslime und Flüchtlinge hervor und ihr Programm ziele auf die Ausgrenzung der Muslime in Deutschland. „Wenn diese Partei im Bundestag wohl nicht zu verhindern sein wird, dann mit anteilig so wenig Stimmen wie möglich. Deshalb zählt jede Stimme" sagt der SCHURA-Vorsitzende.

SCHURA ruft die Muslime dazu auf, die Programmatik der demokratischen Parteien und die Kandidaten danach zu prüfen, wer entschiedener für Demokratie und Pluralismus eintritt. „Dies sind für uns zentrale Werte, die gerade in dieser Zeit umso mehr verteidigt werden müssen" so der SCHURA-Vorsitzende. Konkret sei für Muslime relevant, ob und wie sich Parteien gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Diskriminierung von Muslimen, für eine gleichberechtigte Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften sowie eine humane Flüchtlingspolitik einsetzten.

Eine klare Absage erteilt SCHURA insbesondere aus dem Ausland kommenden Aufrufen zum faktischen Wahlboykott wie vom türkischen Präsidenten Erdoğan. „Wir sind in Deutschland lebende Muslime, nehmen als Bürgerinnen und Bürger dieses Landes unsere demokratischen Rechte wahr und treffen unsere Wahlentscheidung nach unseren hiesigen Interessen" so der Schura-Vorsitzende Yoldaş.

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